Hautkrebs früh erkennen gelingt vor allem durch Aufmerksamkeit für neue oder veränderte Hautstellen. Achten Sie auf die ABCDE-Regel, nicht heilende Wunden, Juckreiz, Blutungen oder auffällige Flecken und lassen Sie Veränderungen ärztlich abklären.
Hautkrebs früh zu erkennen ist wichtig, weil Veränderungen an der Haut oft am besten behandelbar sind, wenn sie rechtzeitig entdeckt werden. Die gute Nachricht: Sie können selbst viel dazu beitragen, indem Sie Ihre Haut regelmäßig beobachten und Warnzeichen kennen. Besonders wichtig ist es, neue oder veränderte Pigmentflecken, Wunden und ungewöhnliche Hautstellen nicht zu ignorieren.
Unter Hautkrebs versteht man vor allem drei häufige Formen:
Wichtig ist: Hautkrebs sieht nicht immer gleich aus. Manche Veränderungen sind deutlich sichtbar, andere fallen nur auf, wenn man die Haut regelmäßig überprüft.

Es gibt einige Zeichen, die besonders aufmerksam machen sollten. Suchen Sie ärztlichen Rat, wenn eine Hautstelle neu ist, sich verändert oder ungewöhnlich wirkt.
Auch wenn eine Hautveränderung nicht schmerzt, kann sie behandlungsbedürftig sein. Schmerzfreiheit ist kein Zeichen von Ungefährlichkeit.
Bei Pigmentflecken hilft die ABCDE-Regel, auffällige Merkmale zu erkennen. Sie ersetzt keine Untersuchung, kann aber die Selbstkontrolle erleichtern.
Besonders das E ist entscheidend: Ein Fleck, der sich sichtbar verändert, gehört ärztlich beurteilt.
Eine regelmäßige Selbstkontrolle hilft, Veränderungen früh zu entdecken. Nehmen Sie sich dafür einen gut beleuchteten Raum und idealerweise einen Ganzkörperspiegel. Ein Handspiegel ist nützlich, um schwer einsehbare Stellen zu betrachten.
Hilfreich ist es, die Haut immer in ähnlichen Abständen zu kontrollieren und auffällige Stellen gedanklich oder mit Fotos zu dokumentieren. So lassen sich Veränderungen besser erkennen. Wichtig ist dabei, nur für den privaten Vergleich zu dokumentieren und Veränderungen professionell bewerten zu lassen.
Ein höheres Risiko für Hautkrebs besteht unter anderem bei Menschen mit:
Wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören, sollten Sie Veränderungen besonders ernst nehmen und Hautkontrollen regelmäßig durchführen.
Lassen Sie eine Hautveränderung ärztlich untersuchen, wenn sie neu ist, sich verändert oder Ihnen einfach verdächtig vorkommt. Das gilt auch dann, wenn Sie unsicher sind. Eine frühzeitige Abklärung ist sinnvoller als Abwarten.
Besonders wichtig ist eine schnelle Vorstellung bei:
Die Untersuchung erfolgt in der Regel durch eine Hautärztin oder einen Hautarzt. Je nach Befund können weitere Schritte empfohlen werden.

Schützen Sie Ihre Haut im Alltag vor zu viel UV-Strahlung, denn Vorbeugung und Früherkennung gehören zusammen. Zusätzlich hilft es, Sonnenbrände zu vermeiden, die Haut regelmäßig zu kontrollieren und Veränderungen ernst zu nehmen. Je besser Sie Ihre eigene Haut kennen, desto schneller fallen neue Auffälligkeiten auf.
Die wichtigste Regel lautet: Beobachten, vergleichen und bei Unsicherheit abklären lassen. So erhöhen Sie die Chance, Hautkrebs früh zu erkennen und rechtzeitig zu handeln.
Hautkrebs früh zu erkennen bedeutet, Warnzeichen zu kennen und die Haut regelmäßig zu prüfen. Neue, sich verändernde oder nicht heilende Hautstellen sollten immer ärztlich untersucht werden. Die Selbstkontrolle ist dabei ein einfacher, aber wertvoller Baustein der Früherkennung.
Am besten kontrollieren Sie Ihre Haut regelmäßig, zum Beispiel monatlich, damit Ihnen neue oder veränderte Stellen früh auffallen.
Nein, nicht jeder neue Leberfleck ist gefährlich. Neue, auffällige oder sich verändernde Flecken sollten aber ärztlich beurteilt werden.
Ja. Hautkrebs verursacht oft zunächst keine Schmerzen. Deshalb sind sichtbare Veränderungen und nicht heilende Stellen besonders wichtig.
Häufig übersehen werden Kopfhaut, Rücken, Fußsohlen, Fingerzwischenräume und die Bereiche unter den Nägeln.
Sobald eine Stelle wächst, blutet, juckt, krustet, nicht heilt oder nach der ABCDE-Regel auffällig ist, sollten Sie sie untersuchen lassen.
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