Vor einer LASIK-Messung sollten Sie Kontaktlinsen rechtzeitig absetzen, damit sich die Hornhaut wieder stabil zeigt und die Messwerte zuverlässig sind. Ebenso wichtig sind ein gründlicher Augen-Check und das Besprechen von Vorerkrankungen, Medikamenten und Beschwerden mit dem Augenarzt.
Die LASIK-Messung ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zu einer möglichen Laserbehandlung der Augen. Dabei werden unter anderem Hornhaut, Sehstärke und Augenoberfläche genau untersucht. Nur wenn diese Werte möglichst unverfälscht vorliegen, kann das Behandlungsteam beurteilen, ob eine LASIK grundsätzlich infrage kommt und welche Planung sinnvoll ist.
Viele Faktoren können die Messung beeinflussen. Besonders häufig sind das Kontaktlinsen, aber auch trockene Augen, bestimmte Medikamente oder eine vorübergehende Reizung der Augen. Deshalb lohnt es sich, vor dem Termin gut vorbereitet zu sein und die Hinweise der Praxis genau zu befolgen.

Kontaktlinsen verändern die Form der Hornhaut und können dadurch Messwerte verfälschen. Das gilt vor allem für harte, formstabile Linsen, aber auch weiche Linsen können die Hornhaut und die Tränenfilm-Situation vorübergehend beeinflussen. Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, sollten Sie deshalb rechtzeitig vor der LASIK-Messung darauf verzichten.
Die genaue Dauer hängt von der Art der Linse, der Tragedauer und den individuellen Augenwerten ab. Viele Praxen geben unterschiedliche Empfehlungen für weiche und harte Kontaktlinsen. Halten Sie sich unbedingt an die Vorgaben Ihrer Augenarztpraxis, da nur sie Ihre Augen und die Messsituation einschätzen kann.
Falls Sie unsicher sind, welche Pause für Sie gilt, fragen Sie vorab nach. Es ist besser, die Messung zu verschieben, als mit unzuverlässigen Werten zu starten.
Die LASIK-Messung umfasst mehr als nur die aktuelle Sehschärfe. Entscheidend ist ein Gesamtbild Ihrer Augen. Dazu gehören unter anderem die Hornhautdicke, die Hornhautform, die Brechkraft des Auges und die Stabilität Ihrer Werte. Auch die Oberfläche des Auges wird beurteilt, weil trockene Augen das Ergebnis und den Heilungsverlauf beeinflussen können.
Besonders wichtig ist, dass Ihre Werte über einen gewissen Zeitraum stabil sind. Wenn sich die Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung noch deutlich verändert, muss die Planung sorgfältig geprüft werden. Eine LASIK ist in solchen Fällen nicht automatisch ausgeschlossen, aber der Befund sollte genau bewertet werden.
Vor einer möglichen LASIK steht meist eine ausführliche Voruntersuchung. Sie dient dazu, Risiken zu erkennen, die Eignung zu beurteilen und die Behandlung realistisch zu planen. In diesem Termin werden nicht nur Gerätewerte erhoben, sondern auch Ihre persönliche Augengesundheit besprochen.
Je vollständiger die Angaben sind, desto besser kann die Augenärztin oder der Augenarzt die Untersuchung einordnen. Auch scheinbar kleine Beschwerden, etwa Lichtempfindlichkeit oder häufiges Augenreiben, können für die Beurteilung relevant sein.
Nicht nur Kontaktlinsen, sondern auch andere Einflüsse können die Ergebnisse verändern. Dazu gehören zum Beispiel trockene Augen, Allergien, eine Infektion oder eine Reizung durch Make-up und Pflegeprodukte. Wer am Untersuchungstag geschwollene, gereizte oder tränende Augen hat, sollte dies unbedingt mitteilen.
Auch Schlafmangel oder längeres Arbeiten am Bildschirm können die Augenoberfläche vorübergehend belasten. Das bedeutet nicht automatisch, dass die Messung unmöglich ist. Aber das Team kann besser entscheiden, ob der Termin stattfinden soll oder ob eine Wiederholung später sinnvoll ist.
Mit einigen einfachen Schritten können Sie helfen, dass die LASIK-Messung aussagekräftig wird:
Wenn Ihre Augen empfindlich auf Tropfen reagieren oder Sie längere Untersuchungen schlecht vertragen, teilen Sie das vorab mit. So kann der Termin besser vorbereitet werden.

Manchmal ist es sinnvoll, die LASIK-Messung zu verschieben. Das gilt zum Beispiel bei einer akuten Entzündung, bei stark trockenen Augen, nach zu kurzer Kontaktlinsen-Pause oder wenn die Werte noch nicht stabil sind. Auch wenn die Messung nicht sofort zur Behandlung führt, ist das kein Rückschritt. Eine gründliche Vorbereitung verbessert die Grundlage für die weitere Entscheidung.
Eine gute LASIK-Messung beginnt vor dem Termin. Wenn Sie Kontaktlinsen rechtzeitig absetzen, Ihre Augenwerte fachgerecht prüfen lassen und den Check-up offen und vollständig begleiten, schaffen Sie die beste Grundlage für eine sorgfältige Beurteilung. Die genaue Vorbereitung sollte immer individuell mit der Augenarztpraxis abgestimmt werden.
Das hängt von der Linsenart und Ihren Augen ab. Ihre Augenarztpraxis gibt Ihnen eine individuelle Pause vor, damit die Messwerte nicht verfälscht werden.
Kontaktlinsen können die Form der Hornhaut und den Tränenfilm verändern. Dadurch können die Werte für die LASIK-Planung ungenau werden.
Typischerweise werden Sehstärke, Hornhautdicke, Hornhautform und der Zustand der Augenoberfläche beurteilt. Je nach Situation kommen weitere Tests hinzu.
Trockene Augen müssen nicht automatisch gegen eine Untersuchung sprechen, sollten aber unbedingt erwähnt werden. Die Ärztin oder der Arzt entscheidet, ob erst behandelt oder die Messung angepasst wird.
Ja, das ist sinnvoll. So kann das Team Ihre aktuellen Werte mit der Brille und den Untersuchungsergebnissen besser vergleichen.
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