LASIK ist für die meisten Patientinnen und Patienten nicht stark schmerzhaft. Während des Eingriffs spüren viele eher Druck, Berührung oder ein Fremdkörpergefühl als echten Schmerz, weil betäubende Tropfen verwendet werden. Nach der Behandlung können vorübergehend Brennen, Tränen oder Lichtempfindlichkeit auftreten.
Die kurze Antwort lautet: Für die meisten Menschen ist LASIK nicht stark schmerzhaft. Der Eingriff wird mit betäubenden Augentropfen durchgeführt, sodass Sie während der Behandlung in der Regel eher Druck, Zug oder ein ungewohntes Gefühl wahrnehmen als echten Schmerz. Wichtig ist aber auch: Schmerzempfinden ist individuell. Was die eine Person kaum bemerkt, kann sich für eine andere deutlich unangenehmer anfühlen.
Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass die Vorstellung vor dem Eingriff belastender ist als die Behandlung selbst. Das ist verständlich, denn das Auge ist ein sehr sensibles Organ. Gute Aufklärung, ein ruhiges Setting und eine sorgfältige Betreuung helfen dabei, die Behandlung besser einzuordnen.

Vor LASIK werden die Augen mit Tropfen örtlich betäubt. Dadurch ist die Oberfläche des Auges unempfindlicher. Sie sind während des Eingriffs wach, können aber meist nicht schmerzhaft reagieren. Dennoch gibt es typische Empfindungen, die viele als ungewohnt beschreiben:
Ein wichtiger Teil von LASIK ist das Arbeiten mit dem Hornhaut-Flap. Dabei kann kurzzeitig ein Druckgefühl entstehen. Dieses dauert meist nur Sekunden. Viele Patientinnen und Patienten empfinden vor allem die Fixation auf das Licht oder das Offenhalten des Auges als unangenehm, nicht aber als schmerzhaft.
Das Auge selbst wird durch die Betäubungstropfen oberflächlich unempfindlich gemacht. Zudem arbeiten moderne Laser sehr präzise und schnell. Dadurch ist die eigentliche Laserphase meist kurz. Weil keine Schnitte mit einem klassischen Skalpell im herkömmlichen Sinn durchgeführt werden, empfinden viele Menschen den Eingriff insgesamt als gut tolerierbar.
Dennoch kann es zu Angst und Anspannung kommen. Muskelanspannung, trockene Augen oder ein sensibles Schmerzempfinden können dazu führen, dass dieselbe Situation unangenehmer erlebt wird. Deshalb ist es hilfreich, vorab offen über Ängste zu sprechen.
Nach dem Eingriff nimmt die Betäubung nach und nach ab. Dann können vorübergehende Beschwerden auftreten. Diese sind in vielen Fällen eher störend als stark schmerzhaft. Typisch sind:
Diese Symptome sind oft in den ersten Stunden nach der Behandlung am stärksten und bessern sich dann schrittweise. Die Nachsorge, inklusive verordneter Augentropfen und Schonung, unterstützt die Heilung. Es ist wichtig, nicht an den Augen zu reiben und die ärztlichen Empfehlungen genau zu befolgen.
Eine gute Vorbereitung kann das Erleben deutlich angenehmer machen. Vor LASIK erhalten Sie in der Regel eine ausführliche Untersuchung und Aufklärung. Dabei wird geprüft, ob Ihre Hornhaut und Ihre Augen für den Eingriff geeignet sind. Auch bestehende Trockenheit, Entzündungen oder andere Augenerkrankungen spielen eine Rolle.
Vor dem Termin sollten Sie wissen, dass Sie den Augenlaser nicht „wegschauen“ können und auch nicht ständig aktiv mitarbeiten müssen. Sie werden durch das Team angeleitet. Das kann vielen Menschen Sicherheit geben. Außerdem ist es sinnvoll, am Behandlungstag eine Begleitperson zu organisieren, da Sie danach nicht selbst fahren sollten.
Leichte bis mäßige Beschwerden sind nach LASIK häufig erwartbar. Starke Schmerzen, eine plötzliche deutliche Verschlechterung des Sehens, zunehmende Rötung oder eitriger Ausfluss sind jedoch nicht normal und sollten zeitnah ärztlich abgeklärt werden. Auch wenn Sie das Gefühl haben, dass Beschwerden statt besser eher schlimmer werden, sollten Sie Ihre Klinik oder Augenärztin beziehungsweise Ihren Augenarzt kontaktieren.
Es ist besser, einmal zu früh nachzufragen als eine Komplikation zu übersehen. Das gilt besonders in den ersten Tagen nach dem Eingriff, wenn das Auge noch empfindlich ist und die Heilung eng begleitet werden sollte.

Ganz vermeiden lassen sich alle Beschwerden nicht, aber vieles lässt sich gut lindern. Dazu gehören:
Auch trockene Augen sind nach LASIK nicht ungewöhnlich. Wenn Sie schon vor dem Eingriff zu trockenen Augen neigen, sprechen Sie dies an. Oft lässt sich die Behandlung dann besser planen oder gezielt begleiten.
LASIK ist für die meisten Patientinnen und Patienten eher unangenehm als schmerzhaft. Während des Eingriffs stehen Druck und Fremdkörpergefühl im Vordergrund, nachher eher vorübergehendes Brennen, Trockenheit oder Lichtempfindlichkeit. Mit guter Aufklärung, moderner Betäubung und sorgfältiger Nachsorge ist der Eingriff für viele Menschen gut machbar.
Wenn Sie LASIK in Erwägung ziehen, hilft ein offenes Gespräch mit der Augenärztin oder dem Augenarzt. So erfahren Sie, was in Ihrem Fall realistisch zu erwarten ist und wie sich mögliche Beschwerden bestmöglich behandeln lassen.
Meist nicht. Durch betäubende Augentropfen spüren viele Menschen eher Druck oder Berührung als echten Schmerz.
Häufig sind Brennen, Trockenheit, Tränen oder Lichtempfindlichkeit in den ersten Stunden am auffälligsten.
Das ist individuell. Viele Beschwerden sind vorübergehend und bessern sich in den ersten Stunden bis Tagen.
Bei starken Schmerzen, zunehmender Rötung, deutlicher Sehverschlechterung oder ungewöhnlichem Ausfluss sollten Sie sich zeitnah melden.
Ja. Eine gute Aufklärung, Begleitperson, Schonung und das Befolgen der Tropfen- und Nachsorgeanweisungen helfen sehr.
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