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Kardiologie und Herzeingriffe

Kardiologie und Herzeingriffe

Kardiologie und kardiologische Eingriffe

Das Acıbadem Heart Care Center bietet die modernste Herzbehandlung in der Türkei und ist damit auf Weltklasseniveau. Wir setzen neueste Technologien ein und bieten die aktuellen und umfassendsten Methoden zur Diagnose und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

In unserem Herzzentrum arbeitet ein Team von Kardiologen und Herzchirurgen nach dem „Herzteam-Ansatz“ zusammen, der die effektivste Art ist, eine wirklich „patientenzentrierte“ Versorgung zu gewährleisten.

Unser Zentrum bietet nicht-invasive Tests und minimal-invasive interventionelle kardiologische Diagnosen und Behandlungen sowie elektrophysiologische Untersuchungen, Nuklearkardiologie, Flash-CT, PET-CT, Herz-MRT, EKG und Belastungs-EKG, ECO, Koronar- und Handgelenksangiographie.

Wir führen minimalinvasive Operationen und komplexe Eingriffe wie Koronarangioplastien und Stentanwendungen, Bypassoperationen, TAVI, Katheterablation usw. durch.

Häufige Herzkrankheiten

Koronare Herzkrankheit (KHK)

Die koronare Herzkrankheit gehört zu den am häufigsten auftretenden Herzerkrankungen. In einer gesunden Koronararterie kann das Blut ungehindert fließen, so dass das Herz mit dem notwendigen sauerstoffreichen Blut versorgt werden kann.

Hohe Cholesterinwerte, hoher Blutdruck oder Rauchen können das Innere der Arterien schädigen, so dass sich in den Arterienwänden Plaque ablagert und der Blutfluss behindert wird. Dieser Zustand signalisiert den Beginn einer koronaren Herzkrankheit.

Je mehr Plaque sich in der Arterie ansammelt, desto enger wird die Arterie, wodurch die Blutmenge, die in das Herz fließt, weiter reduziert wird. Dadurch wird das Herz mit Sauerstoff unterversorgt, was zu Schmerzen in der Brust führt.

Eine verengte Arterie, die vollständig durch Blutgerinnsel verstopft ist, führt zu einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt). Der Mangel an sauerstoffreichem Blut führt zu einer dauerhaften Schädigung des Herzmuskels.

Herzinfarkt

Ein Herzinfarkt beginnt, wenn die Herzkranzgefäße, die das Herz versorgen, oder eine ihrer Verzweigungen blockiert werden. Dies führt zu einer irreversiblen Schädigung des Herzmuskels oder zu einem tödlichen Herzinfarkt. Der Herzinfarkt ist die schwerste aller koronaren Herzerkrankungen.

Zwei Hauptrisikofaktoren erhöhen das Risiko eines Herzinfarkts: „unveränderliche Risiken“ und „veränderliche Risiken“. Zu den unveränderlichen Risiken gehören genetische Faktoren, das Alter und der männliche Geschlechtstypus. Männer und Menschen mit Familienmitgliedern, die bereits einen Herzinfarkt erlitten haben, sind einem höheren Risiko ausgesetzt. Das Risiko nimmt mit dem Alter zu.

Die zweite Gruppe sind die „veränderbaren Risiken“. Die Verringerung dieser Risikofaktoren hängt ganz von den Bemühungen des Einzelnen ab. Rauchen, Bluthochdruck (Hypertonie), Diabetes, hohe Blutfettwerte und Übergewicht gehören zu dieser Risikokategorie.

Das erste Symptom eines Herzinfarkts ist ein Schmerz in der Brust. In klassischen Fällen von Herzinfarkten sind diese Schmerzen stark und erdrückend. Ein frühzeitiges Eingreifen ist bei einem Herzinfarkt äußerst wichtig, deshalb ist es essenziell, die Symptome zu kennen, um ohne Zeitverlust ärztliche Hilfe aufsuchen zu können.

Erkrankungen der Herzklappen

Das Herz hat vier Klappen, die sich ständig öffnen und schließen. Das unzureichende Öffnen und Schließen dieser Klappen kann zu Herzklappenerkrankungen führen.

Klappenerkrankungen können angeboren sein oder sich nach Rheuma in der Kindheit oder Verkalkung im Alter entwickeln.

Je nachdem, welche Klappe erkrankt ist, können die Beschwerden variieren. Die ersten Symptome treten mit zunehmenden Beschwerden auf. Im Allgemeinen sind dies Müdigkeit, schnelle Ermüdbarkeit, Herzklopfen, Völlegefühl, Atemnot und geschwollene Füße, die auf ein Ödem im Körper hinweisen.

Bevor es zu Beschwerden kommt, können Herzklappenerkrankungen zufällig bei Routineuntersuchungen diagnostiziert werden, wenn der Arzt ein Herzgeräusch feststellt. Wenn die Beschwerden zunehmen, kann die Diagnose mit Hilfe spezieller Diagnoseverfahren gestellt werden: Elektrokardiographie, Röntgen der Brust, Echokardiographie und Herzkatheteruntersuchung.

Herzrhythmusstörungen

Bei Herzrhythmusstörungen treten Probleme mit der Herzschlagfrequenz auf. Obwohl Herzrhythmusstörungen im Allgemeinen bei Patienten mit bereits bestehenden Herzerkrankungen auftreten, können sie auch bei Menschen auftreten, die keine gesundheitlichen Probleme haben.

Einige Betroffene sind sich dieser Probleme nicht bewusst und werden erst bei einer Routineuntersuchung oder nach einer, aus anderen Gründen durchgeführten, Elektrokardiographie diagnostiziert. Eine beträchtliche Anzahl von Patienten sucht jedoch ihren Arzt auf, weil sie über Herzklopfen, unregelmäßigen Herzschlag, ein unregelmäßiges Gefühl in der Brust, ein Gefühl der Leere, Schwindel, Ohnmacht, nachlassende Belastbarkeit und Kurzatmigkeit klagen.

Endokarditis

Endokarditis ist eine mikrobielle Entzündung der inneren Schicht des Herzens, des so genannten Endokards, an der auch die Herzklappen beteiligt sind. Die Symptome variieren je nach dem Teil des Herzens, der infiziert ist, und der Art der Bakterien, die die Infektion verursachen.

Die Patienten erhalten intravenös Antibiotika für mindestens 4-6 Wochen. Bei einer durch Endokarditis verursachten Herzinsuffizienz oder bei der Auflösung von Blutgerinnseln ist eine Operation eine Option.

Die Endokarditis muss unbedingt behandelt werden. Vor allem Herzpatienten müssen sorgfältig geschützt werden.

Kardiomyopathien (Herzmuskelkrankheiten)

Nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 1995 sind Kardiomyopathien Erkrankungen des Herzmuskels, die zu einer Funktionsstörung des Herzens führen. Die vier Gruppen von Kardiomyopathien werden wie folgt eingeteilt:

  • Dilatative Kardiomyopathie
  • Hypertrophe Kardiomyopathie
  • Restriktive Kardiomyopathie
  • Arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie

Es gibt viele Faktoren, die Kardiomyopathien verursachen, darunter koronare Herzkrankheiten, Herzklappenerkrankungen, Bluthochdruck, systemische Infektionen, Erkrankungen des Stoffwechselsystems, genetische Ursachen und verschiedene Vergiftungen.

Ein chirurgischer Eingriff kann in Fällen durchgeführt werden, in denen eine medikamentöse Behandlung oder Interventionen nicht möglich sind.

Wichtige Gefäßkrankheiten

Abdominales Aortenaneurysma: Eine Schädigung der Aortenwand führt dazu, dass sich die größte aus dem Herzen austretende Arterie im Bauchbereich auf das 1,5-fache ihrer ursprünglichen Größe erweitert. Dies wird häufiger bei älteren Männern beobachtet. In der Regel tritt die Krankheit bei 2-3 von 10.000 Menschen auf.

Menschen, die rauchen, bei denen es Aneurysmen in der Familiengeschichte gibt, die älter oder groß sind, die unter verstopften Arterien, einem hohen Cholesterinspiegel oder chronischen Lungenerkrankungen und Bluthochdruck leiden, sind gefährdet, ein Bauchaortenaneurysma zu entwickeln.

In den meisten Fällen treten bei Bauchaortenaneurysmen keine Symptome auf. Die Krankheit wird in der Regel festgestellt, wenn der Patient wegen anderen Beschwerden den Arzt aufsucht. Etwa 25 Prozent der Patienten leiden unter ständigen oder vorübergehenden Bauchschmerzen.

Thorakales Aortenaneurysma: Hierbei handelt es sich um Aneurysmen, die sich in der Aorta im Brustbereich bilden. Eine lokalisierte Ausdehnung von etwa 4 cm wird als Aneurysma bezeichnet. 1-1,5 Prozent der Patienten mit thorakalen Aneurysmen sind 65 Jahre und älter.

Patienten im Alter von 65 Jahren und darüber sind in späteren Jahren anfälliger für die Krankheit. Thorakale Aneurysmen können durch Aortendissektionen, familiäre Aneurysmen, Bindegewebserkrankungen (Marfan-Syndrom), Traumata und Infektionskrankheiten ausgelöst werden.

Thorakale Aortenaneurysmen zeigen im Allgemeinen keine Symptome. Große Aneurysmen können Schmerzen in der Brust, im Rücken und im Unterleib verursachen. Die Beschwerden sind ähnlich wie bei einem Herzinfarkt. Weitere Symptome können jedoch auch Dysphonie, Schluckbeschwerden, Husten oder Erbrechen und Blutungen sein. Das plötzliche Auftreten dieser Symptome kann auf eine Notfallsituation wie einen Riss der Aorta hinweisen.

Dissektion: Eine Aortendissektion ist ein Riss in der Wand der Aorta. Der klinische Verlauf kann je nach Ort des Aortenrisses unterschiedlich sein.

Bei den meisten Patienten wird die Erkrankung durch Bluthochdruck verursacht. Sie kann auch als Folge verschiedener Krankheiten wie Aortenaneurysma, Kollagengewebeerkrankungen, Aortenstenose, Aortenkoarktation und anderer medizinischer Eingriffe an der Aorta auftreten. Die Symptome beginnen häufig mit einem plötzlichen, starken Schmerz in Brust und Rücken, der als stechend beschrieben wird. Sie können auch von Beschwerden wie Schweißausbrüchen, Kältegefühl, Übelkeit und Erbrechen begleitet sein.

Periphere Embolien: Bei der peripheren Gefäßerkrankung (PVD) handelt es sich um eine Verengung anderer Venen als der Koronarvenen, die das Herz versorgen. Die Verengung ist so weit fortgeschritten, dass die Organe nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden.

Zu den Risikofaktoren gehören Diabetes, langjähriger Bluthochdruck, langfristige Fettstoffwechselstörungen, Atherosklerose (Gefäßversteifung) in der Familie, Gicht, Bewegungsmangel und Nikotinabhängigkeit.

Die häufigste Beschwerde ist der Schmerz. Die Ausprägung der Schmerzen ist jedoch unterschiedlich: Menschen mit Verengungen leiden nach einer bestimmten Gehstrecke unter Schmerzen. Mit zunehmender Verengung nimmt auch die Länge der Gehstrecke ab. Die Schmerzen werden in der Regel als Krämpfe empfunden. Die Schmerzen verschwinden jedoch, wenn man sich 2-5 Minuten lang ausruht.

Venenverengungen (Venenthrombose): Venenverengungen, die durch ein kleines Gerinnsel in der Vene verursacht werden, können mitunter symptomlos bleiben. Je nach Lage des Gerinnsels kann es jedoch lebensbedrohlich sein. Chirurgische Methoden werden bei Patienten angewandt, die auf eine medizinische Behandlung nicht ansprechen, bei denen die Gefahr eines Wundbrandes besteht und bei denen eine intensive Lungenembolie vorliegt.

Krampfadern (Varizen)

Unter Krampfadern versteht man erweiterte, verlängerte und geschlängelte Venen in den Beinen. Sie werden bei 10-20 % der westlichen Bevölkerung beobachtet. Die Wahrscheinlichkeit, an Krampfadern zu erkranken, ist proportional zum Alter. Jeder zweite Mensch über 50 leidet an Krampfadern.

Es werden 4 Arten von Krampfadern unterschieden:

Besenreiser: Diese Venen sind oberflächlich auf der Haut angesiedelt. Sie haben einen Durchmesser von 1 mm oder weniger, können nicht ertastet werden und sind meist rot gefärbt. Sie sind weit verbreitete lineare Formen in Form eines Sterns oder eines Spinnennetzes und können sich auf das ganze Bein ausbreiten.

Retikuläre Varikose: Diese Art von Krampfadern ist schwer zu ertasten, liegt leicht geschwollen auf der Haut, hat einen Durchmesser von weniger als 4 mm und ist blau gefärbt.

Große Vena Varizen (Saphena-Varizen): Es handelt sich um leicht tast- und sichtbare Krampfadern, die große Schlingen entlang der großen und kleinen Saphena bilden. Sie haben einen Durchmesser von weniger als 3 mm. Da sie unter der Haut verlaufen, verändern sie in der Regel nicht die Farbe der Haut, es ist nur die grünliche Reflexion der Vene sichtbar. Die Schwellungen werden im Stehen deutlich und verschwinden, wenn die Füße im Liegen angehoben werden.

Tiefe große Venenvarikose: Sie befinden sich in der tiefen Schicht des Beins. Krampfadern sind nicht auf der Haut zu sehen, verursachen aber Ödeme und Durchblutungsstörungen im Bein.

Sie treten häufiger bei Frauen als bei Männern, und bei Menschen auf, in deren Familie Krampfadern vorkommen. Krampfadern können auch als Folge von Übergewicht, Alterung, Schwangerschaft, Wechseljahren, langem Stehen sowie Verengungen und Klappenstörungen der tiefen Venen auftreten.

Die genaue Ursache von Krampfadern ist nicht bekannt. Die Hauptursache ist die Erweiterung der Vene aufgrund einer strukturellen Verformung der Venenwand. Dies führt zu einem Rückfluss des Blutes aufgrund eines defekten Ventils in der Vene. Dieser Rückfluss erschwert den Rückfluss des Blutes zum Herzen, wodurch sich der Druck in der Vene allmählich erhöht. Durch den Druckanstieg werden die Venen weiter vergrößert, so dass ein Teufelskreis entsteht.

Krampfadern können aber auch weniger häufige Ursachen haben. So übernimmt bei Personen, die eine verengte tiefe Vene haben, die oberflächliche Vene, die 10 Prozent des Blutes im Bein befördert, den gesamten Rückfluss des venösen Blutes im Bein. Dadurch vergrößert sich der Durchmesser und es entstehen Krampfadern.

Heart Care Services in den Gesundheitszentren von Acıbadem

ACIBADEM Herzbehandlungsleistungen umfassen:

Kardiovaskuläre Embolie

  • Effort-Test
  • Koronare CT-Angiographie
  • Myokard-Perfusionsszintigraphie
  • Positronen-Emissions-Tomographie
  • Koronarangiographie
  • Koronare Stent- und Ballonangioplastie-Anwendungen
  • Koronarer Bypass
  • Robotischer Koronarbypass
  • Koronarer Bypass mit kleiner Inzision

Herzklappen-Erkrankungen

  • Echokardiographie
  • Angiographie und Katheterisierung
  • Perkutane Valvuloplastie
  • Die Kathetermethode und Aortenklappenimplantation (TAVI)
  • Robotergestützte Klappenchirurgie
  • Klappenchirurgie mit kleinen Inzisionen

Herzrhythmusstörungen

  • Holter-Überwachung
  • Diagnostische elektrophysiologische Untersuchung (EPS)
  • Katheter-Ablation
  • Implantation von permanenten und temporären Schrittmachern
  • AICD-Implantation
  • Schrittmacher-Implantation mit drei Kammern

Aorta-Gefäßkrankheiten

  • Endovaskuläre Aneurysma-Reparatur (EVAR)
  • Endovaskuläre Aneurysmenreparatur im Brustkorb (TEVAR)
  • Hybride Behandlung
  • Chirurgische Reparatur
  • TAVI

Periphere Embolien

  • Doppler-Ultraschall
  • BT-Angiographie
  • Magnetresonanztomographie (MRI)
  • Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)
  • Stent-Implantation in der Aorta Carotis (CAS)
  • Endarterektomie der Karotis-Aorta (CEA)
  • Peripherer chirurgischer Bypass
  • Peripherer endoluminaler Bypass

Varizen

  • Transdermaler Laser
  • Sklerotherapie
  • Varizen-Chirurgie
  • Endovenöse Varizenchirurgie

Kardiomyopathien

  • Interventionelle Behandlung (Ablation)
  • Chirurgische Behandlung

Angeborene Herzkrankheiten

  • Pädiatrische Kardiologie
  • Pädiatrische Herzchirurgie
  • Behandlung von angeborenen Herzkrankheiten mit Katheter Behandlung von angeborenen Herzkrankheiten

Kardiale Rehabilitation

Warum das Acıbadem Herzzentrum wählen?

Seit 2002 prüft die ACIBADEM Healthcare Group ihre medizinischen und administrativen Leistungen anhand von Leistungsindikatoren. Da die Sicherheit und Zufriedenheit der Patienten oberste Priorität haben, betrachtet ACIBADEM die in der Herzbehandlung – und in allen anderen Bereichen – erzielten Ergebnisse als Leitfaden für eine bessere Patientenversorgung.

– Die „Euroscore“-Kriterien geben die erwartete Sterblichkeitsrate bei Operationen am offenen Herzen mit 3,8 % an, während der Prozentsatz bei ACIBADEM bei 1,6 % liegt.

– Die „Euroscore“-Kriterien geben die erwartete Sterblichkeitsrate bei koronaren Bypass-Operationen mit 2,7 % an, während der Prozentsatz bei ACIBADEM bei 1,0 % liegt.

Bei Operationen an älteren Menschen, Diabetikern oder Patienten mit Herzinfarkt in der Vorgeschichte, Herzoperationen, Kontraktions- und Expansionsstörungen des Herzens sowie Funktionsstörungen von Nieren, Leber und Lunge besteht ein höheres Operationsrisiko. Für eine objektive Bewertung des Patienten unter Berücksichtigung solcher Faktoren gibt es verschiedene Risiko-Scores. Bei diesen Scorings werden gewichtete Risikozahlen berechnet. Der „Euroscore“ ist das am häufigsten verwendete Scoring-System,

ACIBADEM bietet einen hohen Standard an modernen Diagnose-, Behandlungs- und Unterstützungsleistungen für Herz- und Gefäßkrankheiten bei Erwachsenen und Kindern.

Robotergestützte Chirurgie: Neueste Technologie in der Herzversorgung

Robotergestützte und minimal-invasive Herzchirurgie

Die robotergestützte Herzchirurgie, die fortschrittliche Techniken und einen entsprechenden Unterbau erfordert, wird weltweit nur in wenigen Zentren eingesetzt, auch in den USA. Das ACIBADEM Maslak Hospital ist ein Pionier in der robotergestützten Herzchirurgie. Weltweit und in der Türkei wurden erstmals Operationen mit Hilfe der Roboterchirurgie durchgeführt:

Leistungen des da Vinci-Roboters im ACIBADEM Maslak-Krankenhaus:

  • Aneurysma (Ballonierung) der linken Herzkammer weltweit zum ersten Mal
  • Erste komplizierte Mitralklappenreparatur in der Türkei
  • Erste Mitralklappenreparaturen.

Koronarpatienten ohne Gefäßerkrankung werden routinemäßig mit der robotergestützten Methode operiert, wenn ihre anatomischen Strukturen geeignet sind. Darüber hinaus können Mitralklappenreparaturen, Mitralklappenersatz und Trikuspidalklappeneingriffe auch bei Patienten mit geeigneter anatomischer Struktur durchgeführt werden. Die technische Erfolgsquote in der robotergestützten Herzchirurgie liegt bei 90 %.

Warum Roboter – Minimalinvasive Herzchirurgie?

  • Weniger Blutungen
  • Geringerer Bedarf an Bluttransfusionen
  • Weniger Schmerzen
  • Geringeres Infektionsrisiko
  • Schnellere Entlassung aus dem Krankenhaus
  • Schnellere Genesung
  • Ästhetische Aspekte

Vorteile der robotergestützten und minimal-invasiven Chirurgie

Die Erfolgsquote der Operation steigt: Dank der dreidimensionalen Kamera lassen sich auch schwer zugängliche Stellen gut einsehen. Außerdem können sich die Arme des Roboters um 540 Grad drehen und in 6 Richtungen bewegen. Da die verwendeten Geräte sehr klein sind, können sie Stellen erreichen, an die eine menschliche Hand nicht herankommt. So erhöht sich beispielsweise die Erfolgsquote bei der Fixierung der Herzklappe mit dieser Methode. Der Patient erleidet weniger Schmerzen: Da die Operation mit winzigen Schnitten durchgeführt wird, empfinden die Patienten im Vergleich zu einer offenen Operation weniger Schmerzen. Die Haut weist keine großen Operationsnarben auf: Da die Eingriffe mit 3 oder 4 Löchern von je 8 Millimetern durchgeführt werden, bleibt keine ästhetisch störende Narbe auf der Haut zurück. Der Krankenhausaufenthalt ist kürzer: Dank des kleinen Operationsabschnitts und des geringen Blutverlusts können die Patienten auch bei komplizierten Eingriffen innerhalb von 1-2 Wochen entlassen werden. Schnellere Rückkehr ins Berufs- und Gesellschaftsleben: An den Operationsstellen treten nur minimale Verletzungen auf. So kann der Patient viel leichter und schneller das Bett verlassen und wieder an den üblichen körperlichen Aktivitäten teilnehmen. Geringere Blutungsrate: Dank dreidimensionaler, hochauflösender Kameras, die das Operationsgebiet vergrößern können, sind die Blutungszonen deutlich zu erkennen. Der Blutverlust ist daher minimal, und die Patientin muss nicht einmal eine Bluttransfusion erhalten.

Kein Problem mit dem Brustbein: Da das Brustbein nicht durchtrennt werden muss, besteht auch kein Risiko wie eine Verschiebung oder Infektion des Brustbeins. Das Maslak-Krankenhaus ist ein Pionierzentrum in der robotergestützten Herzchirurgie. Erstmals werden weltweit und in der Türkei Operationen mit Hilfe der Roboterchirurgie durchgeführt.

Diagnose und Behandlung von Herzerkrankungen

Interventionelle Methoden

Koronarangiographie: Dies ist die zuverlässigste Methode zur Untersuchung der anatomischen Struktur der Arterienverengung und zur funktionellen Beurteilung mit ergänzenden Techniken.

Die Methode wird bei Patienten eingesetzt, bei denen die Ergebnisse anderer Untersuchungen auf eine Koronarverengung hindeuten, bei Patienten, bei denen eine Stent- oder Ballonangioplastie geplant ist, oder bei der Diagnose und Behandlung von Notfall-Herzinfarkten.

Das Verfahren wird im Katheterlabor durchgeführt, so dass ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist. Der Patient verspürt während des Eingriffs keine Schmerzen, sondern lediglich ein Wärmegefühl, das sich in den wenigen Sekunden der Injektion einer radioopaken Substanz im ganzen Körper ausbreitet. Im Normalfall ist der Eingriff kurz und dauert nur 5 bis 10 Minuten.

Die Sterblichkeitsrate ist äußerst gering, wenn sie von erfahrenem Personal in erfahrenen Zentren durchgeführt wird (< 0,1 %).

Nach dem Eingriff muss der Patient für 2 bis 6 Stunden im Krankenhaus überwacht werden.

Angiographie des Handgelenks: Die Angiographie spielt eine Schlüsselrolle bei der Diagnose von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit Hilfe neu entwickelter Technologien kann sie vom Handgelenk statt von der Leistengegend aus durchgeführt werden. Wenn die Venen in der Leistengegend verengt sind oder wenn die Leistengegend aufgrund von Übergewicht nicht geeignet ist, wird die Angiographie am Handgelenk bevorzugt.

Sie kann bei 99 Prozent der Patienten eingesetzt werden. Venenkomplikationen treten bei den Patienten nur sehr selten auf. Nach dem Eingriff ist der Patient in der Lage zu sitzen, zu gehen und zu essen. Der Patient kann noch am selben Tag in sein Alltagsleben zurückkehren.

Behandlung

Koronare Angioplastie und Stent-Anwendungen: Die Koronarangioplastie (Ballonendarteriektomie) ist die Aufweitung lokaler Verengungen der Herzkranzgefäße mit nicht-chirurgischen Methoden. Ein „Führungsdraht“ wird eingeführt und von der Leistenschlagader bis zu den Herzkranzgefäßen geschoben. Ein entleerter Ballon gleitet durch diesen Draht, bis er die verengte Stelle erreicht. Wenn der Ballon von außen aufgeblasen wird (ca. 3 cm lang und 3-4 cm breit), wird die Verengung in den Koronarvenen entfernt.

Doch nicht jede Herzkranzgefäßverengung ist für diese Methode geeignet. Bei einigen Patienten kann eine Bypass-Operation erforderlich sein, während bei anderen Herzmedikamente eine wirksame und sichere Behandlungsform darstellen können. Solche Entscheidungen sollten nur von entsprechenden Fachärzten getroffen werden.

Bypass-Operation: Je nach Ausmaß der arteriellen Verengungen kann der Arzt eine Bypass-Operation an den Koronararterien empfehlen. Durch diesen Eingriff wird der Blutfluss, der das Herz versorgt, korrigiert und so die Gesundheit wiederhergestellt. Eine koronare Bypass-Operation kann eine zweite Chance für Ihr Herz und Ihr Leben bedeuten.

Bei der Koronararterien-Bypass-Operation wird das Herz wieder mit Blut versorgt, indem ein anderer Weg als der der verengten oder verschlossenen Arterie geschaffen wird. Bei mehr als einer verengten Arterie ist mehr als ein Bypass erforderlich.

Die für den Bypass zu verwendende Arterie, auch Transplantat genannt, wird aus der Brust, dem Arm oder dem Bein entnommen und an die verengte Koronararterie angeschlossen. Die am häufigsten verwendeten Transplantate sind die inneren Brustwandarterien, die Aorta aus den Armen und die Vena aus den Beinen. Da die ursprünglichen Bereiche dieser Venen über weitere Venen verfügen, hat ihre Entfernung keine Auswirkungen auf den Blutkreislauf des Körpers.

Chirurgie mit kleinen Schnitten: Bei der endoskopischen Chirurgie handelt es sich um eine minimal-invasive Methode, bei der die Operation am offenen Herzen mit speziellen endoskopischen Geräten durch einen kleinen Schnitt im Brustbereich durchgeführt wird. Während der Operation befinden sich alle chirurgischen Instrumente unter der Kontrolle des Chirurgen. In der Zwischenzeit kann die endoskopische Kamera verwendet werden, um das Operationsgebiet zu betrachten.

Der endoskopische Koronar-Bypass kann für Klappenreparaturen, Klappenimplantate, die Reparatur von Ventrikelseptumdefekten und die Ablation zur Rhythmusbehandlung eingesetzt werden.

Im Vergleich zu offenen Eingriffen ist die Mobilität höher und die Narbenheilung verläuft wesentlich schneller. Nach der Operation können die Patienten viel früher wieder arbeiten und ihr aktives Leben wieder aufnehmen. Allerdings muss die Struktur der Brustbeinwand und die Anatomie des Herzens für diese Methode geeignet sein.

TAVI: Bei der Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) wird dem Herzen eine Aortenklappe mit Hilfe der Kathetermethode ohne offene Operation implantiert. Biologische Herzklappen werden weltweit und in der Türkei bei Klappenimplantationen eingesetzt. Bei der TAVI-Methode wird diese biologische Klappe in einem Stentmantel platziert, der nach dem Öffnen fest im Bereich des Klappenimplantats sitzt.

Bei dieser Methode können zwei verschiedene Techniken angewandt werden. Bei der ersten Technik, die einer Klappenangiographie ähnelt, wird die Klappe mit Hilfe eines Katheters von der Leistengegend zum Herzen geschoben. Dort angekommen, wird der Stentmechanismus geöffnet. Die zweite Technik wird angewandt, wenn eine Verengung in der Leistengegend oder im Bauchraum vorliegt, über die der Zugang zum Herzen erfolgen soll. Dann wird ein kleiner Einschnitt von 4 bis 5 cm in der Vorderwand des Brustbeins vorgenommen, um Zugang zum Endpunkt des Herzens zu erhalten. Die Klappe wird mit Hilfe eines zum Herzen geschobenen Katheters platziert. Bei beiden Methoden ist es nicht erforderlich, das Herz anzuhalten und eine offene Operation durchzuführen. Der Eingriff kann unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

Nach dem TAVI-Eingriff werden die Patienten auf ihr Zimmer gebracht. Während dieser Zeit erhält der Patient gerinnungshemmende Mittel und wird 4-5 Tage lang unter normalen Bedingungen überwacht und dann entlassen. Nach einigen Tagen der Ruhe kehrt der Patient zu einer Nachuntersuchung zurück und nimmt sein tägliches Leben wieder auf. Die TAVI-Methode wird in erster Linie für Hochrisikopatienten empfohlen, die andernfalls eine offene Operation zur Klappenimplantation nicht verkraften würden. Außerdem kann sie bei Patienten eingesetzt werden, bei denen andere Hindernisse gegen eine offene Operation sprechen. Es ist erwiesen, dass die TAVI-Methode bei solchen Patienten wirksam ist, ihr Leben verlängert und ihren klinischen Zustand verbessert.

Obwohl es sich bei der TAVI-Methode um eine erst kürzlich entwickelte Methode handelt, deuten technologische Entwicklungen, Anwendungserfahrungen und wissenschaftliche Ergebnisse darauf hin, dass sie in Zukunft viel häufiger zum Einsatz kommen wird.

TAVI BEI ACIBADEM: TAVI-Klappeneingriffe werden seit 2002 in experimentellen Umgebungen und seit 2004 weltweit am Menschen durchgeführt. Seit 2010 wird die Operation in einer Reihe prominenter Zentren in den USA und Europa erfolgreich durchgeführt. In der Türkei wurde sie erstmals 2009 eingesetzt. Das ACIBADEM-Team für Kardiologie und kardiovaskuläre Chirurgie verfügt über die notwendige Ausrüstung, um diese neue und erfolgreiche Behandlungsmethode durchzuführen und ist in der Lage, das TAVI-Verfahren erfolgreich umzusetzen.

Das Verfahren wird von einem Team organisiert und durchgeführt, das sich aus vielen Spezialisten verschiedener Fachrichtungen zusammensetzt, darunter Herz- und Gefäßchirurgie, Kardiologie, Anästhesie, Reanimation und Radiologie.

Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten

Wie bei allen anderen Krankheiten ist auch bei Herzkrankheiten eine frühzeitige Diagnose von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche Behandlung. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen und eine genaue Überwachung der Gesundheit Ihres Herzens sind die Grundvoraussetzung für eine frühzeitige Diagnose. Die ACIBADEM Heart Care Centers bieten Diagnostik und Behandlung mit modernsten Geräten.

EKG

Die Elektrokardiographie (EKG) ist ein Gerät, das die elektrische Aktivität des Herzens aufzeichnet, um den Herzmuskel und seine Funktion zu untersuchen. Es dient der schnellen Beurteilung, insbesondere bei Notfällen.

Das EKG ist ein wichtiges Instrument zur Diagnose von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, strukturellen Anomalien und Herzrhythmusstörungen. Die EKG-Überwachung und -Interpretation kann schnell durchgeführt werden.

Der Belastungs-EKG-Test

Hierbei handelt es sich um einen Belastungstest, der auf einem Laufband nach einem systematischen, spezifischen Protokoll durchgeführt wird. Er basiert auf der Auswertung von EKG-Aufzeichnungen, die über Elektroden, die während der Belastung auf dem Brustkorb platziert werden, aufgezeichnet werden. Der Test dauert in der Regel 5 bis 10 Minuten, variiert allerdings je nach Alter und Zustand des Patienten.

Es handelt sich um einen Test, der das Funktionsmuster des Herzens unter Belastung überwacht und dazu dient, Embolien zu erkennen, die im Alltag normalerweise keine Symptome zeigen.

Die Interpretation des Belastungs-EKGs zur Diagnose sollte von erfahrenen Ärzten vorgenommen werden, um Fehlinterpretationen hinsichtlich anderer Krankheiten mit ähnlichen Befunden zu vermeiden.

Echokardiographie

Die Echokardiografie ist ein Diagnose- und Untersuchungsinstrument, mit dem Struktur, Pathologie und Funktionen des Herzens mit Hilfe von Ultraschallwellen untersucht werden können.

Mit der Echokardiographie können die Bewegungen und der Hohlraum der Herzkammerwand, das Wachstum des Herzmuskels und die Herzklappen untersucht werden. Auch der Aufbau und die Funktionsweise implantierter künstlicher Herzklappen lassen sich damit beobachten. Praktisch alle angeborenen Herzkrankheiten werden mit dieser Methode diagnostiziert.

Sie hat keine schädlichen Nebenwirkungen für die Patienten und ist einfach anzuwenden. Der Patient spürt während des Eingriffs keine Schmerzen.

Holter-Monitoring

Ein Holter-Monitor wird zur Überwachung des Herzrhythmus oder des Blutdrucks des Patienten eingesetzt. Für EKG-Aufzeichnungen und Blutdruckmessungen werden separate Geräte in der Größe eines Mobiltelefons verwendet. Die Geräte werden in der Regel für 24 Stunden oder länger am Körper des Patienten befestigt. Die Geräte messen kontinuierlich den Herzrhythmus und den Blutdruck.

Sie werden in der Regel zur Überwachung des Herzrhythmus und des Blutdrucks des Patienten im täglichen Leben eingesetzt. Ärzte verwenden diesen Test bei Verdacht auf einen abnormalen Herzrhythmus oder ein Ungleichgewicht des Blutdrucks.

Trans-Telefonischer Monitor

Ein Aufzeichnungsgerät, das dem Holter-Gerät ähnelt, wird am Patienten angebracht, um die Herzfunktionen zu überwachen.

Unter normalen Umständen können Holter-Geräte zwei bis drei Tage lang am Patienten verbleiben. Bei Patienten, die nur selten Beschwerden verspüren, können jedoch während der Zeit, in der das Holter-Gerät getragen wird, keine Symptome auftreten. In solchen Fällen kann ein telemedizinisches Gerät eingesetzt werden, das trans-telephonisch arbeitet.

Stress-Echokardiographie

Mit der Echokardiographie, die in Ruhe durchgeführt wird, können die Weite der Herzhöhle, Störungen in der Wandbewegung und die Kontraktionsfunktionen des Herzens bestimmt werden. Sie kann dazu beitragen, indirekt eine koronare Herzkrankheit zu diagnostizieren. Sie hilft auch bei der Erkennung anderer Erkrankungen wie der Kardiomyopathie, die andere Herzklappenerkrankungen, Infektionen der Herzmembran, einen Riss in der Aorta und eine übermäßige Verdickung des Herzens, die Brustschmerzen und Atembeschwerden verursachen kann, ergänzt.

Die Stressechokardiographie kann in Verbindung mit dem Belastungs-EKG eingesetzt werden, um den Ort einer Gefäßerkrankung zu ermitteln.

Myokard-Perfusionsszintigraphie

Die Myokard-Perfusionsszintigraphie wird vor allem eingesetzt, um Probleme bei der Blutansammlung im Herzmuskel zu erkennen. Sie liefert Informationen über die Blutansammlung im Herzen unter zwei verschiedenen Bedingungen, einmal unter Belastung (z. B. bei Sport) und im Ruhezustand.

Mit der Myokardszintigraphie lassen sich schwere Erkrankungen der Herzkranzgefäße erkennen. Ihre diagnostische Sensitivität und Präzision bei der Diagnose schwerer Gefäßerkrankungen liegt bei etwa 90 Prozent. Die Ergebnisse der Untersuchung geben auch Aufschluss über das Sterblichkeitsrisiko, die Herzfunktionen und die fortgeschrittene Herzinsuffizienz des Patienten und liefern wichtige Daten für die Entscheidung über die richtige Behandlung.

Flash-CT

Die Flash-CT ist eine radiologische Diagnosemethode, die mit Hilfe von Röntgenstrahlen ein Querschnittsbild des untersuchten Bereichs erstellt.

Als radiologische Diagnosemethode ist die Flash-CT in der Lage, Bilder von allen Teilen des Körpers zu liefern, insbesondere Herz- und Lungenaufnahmen.

Das Herz kann in 250 Millisekunden gescannt werden. Im Vergleich zu Einzelröhren- und Einzeldetektorsystemen liefert es Bilder in der Hälfte der Zeit. Das Herz kann in 250 Millisekunden gescannt werden, mit einer Genauigkeit von 99 %. (ein Viertel der Zeit eines Herzschlages). So besteht selbst in Fällen, in denen die Herzfrequenz des Patienten über 100 Schläge pro Minute liegt, keine Notwendigkeit, das Herz mit Medikamenten zu verlangsamen. Die Flash-CT ist ein Untersuchungsgerät mit der geringsten Strahlenbelastung auf dem Markt. Herzuntersuchungen können mit 80 Prozent weniger Strahlung durchgeführt werden. Es kann bei Routineverfahren als nicht-invasive kardiologische Diagnosemethode eingesetzt werden.

Kardialer MRT-Test

Der MRT-Test liefert wertvolle Informationen über angeborene Herzerkrankungen und Herzhöhlen und ermöglicht eine detaillierte Beurteilung der Strukturen der in das Herz ein- und austretenden Hauptarterien. Sie ergänzt die Ergebnisse der Echokardiographie, ohne den Patienten zu beeinträchtigen, und liefert detaillierte Informationen bei der Beurteilung von Verengungen der Herzkranzgefäße, des Ausmaßes der Auswirkungen eines Herzinfarkts auf die Herzmuskulatur und des Zustands des Herzens bei der Erhaltung seiner Vitalität und Funktionalität. Die MRT-Untersuchung hat die höchste diagnostische Genauigkeit bei der Beurteilung von Herzmuskelerkrankungen und -geschwülsten im Herzen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen bildgebenden Verfahren enthält die MRT keine Strahlung und keine Ultraschallwellen. Die genauen Bilder der Organe werden anhand physiologischer Parameter dargestellt.

PET-CT

Die PET-CT ist eine Herzuntersuchung auf der Grundlage der Szintigraphie. Diese Methode wird zur Beobachtung der Vitalitätserhaltung des Herzens eingesetzt. Sie wird vor allem eingesetzt, um detaillierte Informationen über die Funktion und Vitalität der Herzzellen zu erhalten und liefert genaue Ergebnisse über die Vitalität des Herzgewebes. Sie bietet eine Orientierungshilfe bei der Entscheidung, ob eine Bypass-Operation für einen Risikopatienten von Vorteil wäre.

BEHANDLUNG

TECHNOLOGIE

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